In der Tonne des Todes

2. August 2017

Für diese Aufnahmen riskierten nicht nur die Artisten ihr Leben, sondern auch Fotograf Tanveer Hassan Rohan (35).

Er traute sich direkt unter die lebensmüden Fahrer auf der Steilwand und fotografierte sie von unten. Es entstand ein spektakulärer Blick in Richtung der Zuschauer.

Obwohl selbst auf europäischen und amerikanischen Jahrmärkten gefahrene Steilwände sehr riskant sind, ist diese nicht gerade stabil wirkende Holzkonstruktion auf dem Nobanno Fest in Munshiganj, Bangladesh, für alle Beteiligten lebensgefährlich.

Während die beiden Fahrer auf den wackeligen Planken ihre Runden drehen, wedeln sie mit Fahnen, nehmen die Beine hoch und zeigen waghalsige Tricks. Um nicht zu stürzen oder aus der Trommel zu fliegen, muss eine konstante Geschwindigkeit gehalten werden.

„Es gibt hier mehrere Gruppen, die ihre Künste zeigen und versuchen, sich zu überbieten. Da Unfälle nicht selten sind, gibt es in jeder Gruppe sogar einen Ersatzfahrer. So kann die Show selbst nach einem Crash fortgesetzt werden.“

Um die Fotos von unten machen zu dürfen, brauchte Tanveer eine Sondergenehmigung:

„Es war schon alles sehr riskant, aber ich wollte diese Fotos unbedingt. Tödliche Unfälle gibt es nur alle paar Jahre.“

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