Pferd von Napoleon Bonaparte restauriert

26. März 2017

In historischen Dokumenten jedoch wird Marengo als schnell, geschickt, mutig und vor allem schussfest beschrieben. Insgesamt achtmal wurde er bei Napoleons Feldzügen verwundet. Die 129 Kilometer lange Strecke von Valladolid nach Burgos legte das Pferd angeblich in nur fünf Stunden im Dauergalopp zurück.

Für eine Ausstellung des Londoner National Army Museums restaurierten Wissenschaftler nun drei Jahre lang Marengos Knochen. Der Hengst starb 1831 im Alter von 38 Jahren, nachdem er zehn Jahre lang sein Gnadenbrot auf einer Farm im englischen Landidyll genossen hatte.

Derek Bell und Arianna Bernucci kümmerten sich in liebevoller Kleinarbeit um die sterblichen Überreste von Marengo. Sie reparierten poröse Stellen in den einzelnen Knochen und stellen das Skelett nun in einer nie zuvor dagewesenen Pose aus.

„Die Ausstellung wird am 30. März ihre Türen für Besucher öffnen“, erklärt Arianna stolz.

„Bei unserer Arbeit mussten wir vor allem darauf achten, dass wir es mit der Säuberung der Überreste nicht übertreiben. Das hätte zu großen Schäden an den Knochen führen können.“

„Eine historisch und wissenschaftlich derart signifikante Arbeit zu machen, erfüllte mich mit großem Stolz.“

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